Vorstellung Zukunftskonzept: Maschsee 2035: Mehr Bewegung, bessere Aufenthaltsqualität und ein öffentlicher Raum für die ganze Stadt
Mehr Bewegung, bessere Aufenthaltsqualität und ein öffentlicher Raum für die ganze Stadt
Der Maschsee ist Sportstätte, Laufstrecke, Treffpunkt, Kulturort und Naherholungsgebiet zugleich. Genau diese Vielfalt macht ihn zu einem der wichtigsten öffentlichen Räume Hannovers. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe will die Stärken des Maschsees gezielt ausbauen und ihn mit dem Zukunftskonzept „Maschsee 2035“ fit für die kommenden Jahre machen.
„Der Maschsee wird schon heute von ganz unterschiedlichen Menschen genutzt. Aber wir schöpfen seine Möglichkeiten noch nicht vollständig aus“, erklärt von der Ohe. „Wir wollen das volle Potenzial des Maschsees heben, Bewegung, Erholung, Kultur und Begegnung besser miteinander verbinden und dafür sorgen, dass er noch stärker ein Ort für die ganze Stadt wird.“
Ein Schwerpunkt liegt auf Sport und Bewegung. Im Sinne von Move.Hannover soll die Runde um den Maschsee als Lauf- und Inline-Skate-Strecke sichtbar markiert und mit sechs fest installierten Messstationen nach dem Vorbild von Alsterrunning ausgestattet werden. Smarte Beleuchtung, funktionierende Trinkbrunnen, ein ergänzender Move.Spot mit Calisthenics-Anlage am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer und zusätzliche Fitnesspunkte am Nordufer sollen die Strecke zu einem modernen und frei zugänglichen Bewegungsraum machen.
„Wer am Maschsee läuft, skatet oder trainiert, braucht eine Infrastruktur, auf die man sich verlassen kann: eine klar erkennbare Strecke, gutes Licht, Wasser und frei zugängliche Trainingsmöglichkeiten“, betont von der Ohe.
„Maschsee 2035“ nimmt jedoch nicht nur den Sport, sondern den gesamten öffentlichen Raum in den Blick. Der Maschsee ist einer der wenigen Orte in Hannover, an denen Menschen ohne Eintritt, Konsumzwang oder besonderen Anlass zusammenkommen können. Diese Qualität soll gezielt gestärkt werden: mit überdachten Sitzmöglichkeiten, konsumfreien Treffpunkten und attraktiven Aufenthaltsorten für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen.
Auch Kultur und Bildung sollen am Maschsee künftig mehr Raum erhalten. Neue Möglichkeiten für Jugend- und Stadtteilkultur sowie Lern- und Erlebnisangebote für Kitas und Schulen sollen Natur, Geschichte und Kultur rund um den Maschsee erlebbar machen.
„Öffentliche Räume dürfen keine Luxusorte sein“, so von der Ohe. „Ob jemand Sport treiben, baden, Freunde treffen oder einfach am Wasser sitzen möchte, darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Der Maschsee soll zugänglich, sicher und attraktiv für alle Generationen sein.“
Eine großzügige Liegewiese im Süden des Sees soll zusätzlichen Raum zum Erholen, Treffen und Verweilen schaffen. Ein Abenteuerspielplatz, beispielsweise im Bereich der Löwenbastion, soll den Maschsee für Familien noch attraktiver machen. Mit einem unkomplizierten Verleih von Stand-up-Paddle-Boards und Kanus soll zudem der Zugang zum Wasser erleichtert werden.
„Der Maschsee soll zu Hannovers Wohnzimmer werden“, erklärt von der Ohe. „Zu einem Ort, an dem man Freunde trifft, mit der Familie Zeit verbringt, auf der Wiese entspannt oder spontan aufs Wasser geht. Dafür wollen wir neue Möglichkeiten schaffen und zugleich ausreichend Flächen sichern, die allen Menschen frei und ohne Konsumzwang offenstehen.“
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Maschsee-Quelle. Sie soll zu einem Veranstaltungsort für bis zu 1.500 Menschen weiterentwickelt werden. Mit einer geeigneten Infrastruktur, einem erweiterten gastronomischen Angebot und einem vielfältigen Programm soll dort künftig mehr Raum für Konzerte, Kultur und Veranstaltungen entstehen.
Björn Hensoldt, stellvertretender Vorsitzender der SPD Hannover, erklärt: „Die Maschsee-Quelle kann zu einer festen Bühne für Hannover werden und die kulturelle Vielfalt unserer Stadt bereichern. Gleichzeitig wollen wir den Maschsee als Bewegungs- und Begegnungsort weiter stärken. Mit einer verlässlichen Infrastruktur und frei zugänglichen Angeboten erreichen wir sowohl Menschen aus den Vereinen als auch diejenigen, die den Maschsee ganz individuell nutzen.“
Für Axel von der Ohe ist entscheidend, den Maschsee als Ganzes weiterzuentwickeln: „Mit „Maschsee 2035“ führen wir die unterschiedlichen Qualitäten des Maschsees in einem gemeinsamen Konzept zusammen. Wir wollen Bestehendes besser nutzen, neue Möglichkeiten schaffen und einen öffentlichen Raum gestalten, der für die ganze Stadt funktioniert.“
Diese Entwicklung soll gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Anliegerinnen und Anliegern sowie lokalen Initiativen gestaltet werden. Ein Maschsee-Beirat soll die Beteiligung dauerhaft sichern und die Umsetzung des Konzepts begleiten.
„Wir wollen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden, die den Maschsee täglich nutzen und genau wissen, was gut funktioniert und wo Verbesserungen notwendig sind“, betont von der Ohe. „Unser Ziel ist keine lose Sammlung einzelner Maßnahmen, sondern ein gemeinsames Zukunftsbild für einen Ort, der für die Lebensqualität und den Zusammenhalt in Hannover von besonderer Bedeutung ist.“
Auszug aus dem SPD-Zukunftsprogramm für die Landeshauptstadt Hannover zur Kommunalwahl 2026:
Wir entwickeln das Zukunftskonzept „Maschsee 2035“ – vom Maschpark bis zu den Ricklinger Kiesteichen. Hannover braucht starke öffentliche Räume, die für alle Menschen da sind: bezahlbar, zugänglich und lebenswert.
Der Maschsee ist weit mehr als ein Gewässer. Er ist Treffpunkt, Bewegungsraum und Ort der Erholung für die gesamte Stadtgesellschaft. Hier kommen Familien, Jugendliche, Senior:innen, Sportvereine, Besucher:innen und Nachbarschaften zusammen. Dieser besondere Ort soll gemeinsam, zukunftsorientiert und nachhaltig weiterentwickelt werden – sozial, ökologisch und generationengerecht.
Unser Ziel ist ein vielfältiges und inklusives Naherholungsgebiet, das allen Menschen offensteht – unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft. Dafür setzen wir folgende Maßnahmen um:
- klar abgegrenzte und gut beleuchtete Wege für Läufer:innen, Radfahrer:innen und Skater:innen durch getrennte Bewegungsachsen, bessere Beleuchtung und sichere Querungen an Konfliktpunkten
- neue, attraktive Aufenthaltsorte für Familien, Jugendliche und ältere Menschen, z. B. überdachte Sitzmöglichkeiten, konsumfreie Treffpunkte, Bewegungs- und Spielangebote sowie generationenübergreifende Plätze
- Lern- und Erlebnisflächen für Kitas und Schulen in den Bereichen Biologie, Sport, Kultur und Geschichte, u. a. durch Umwelt- und Bildungsstationen, den Maschsee als Naturerlebnisraum sowie einen Klima- und Geschichtspfad rund um den See
- zusätzliche frei zugängliche Sport-, Spiel- und Freizeitangebote, z. B. eine kostenlose öffentliche Badestelle mit verlässlicher Badeaufsicht und barrierefreiem Zugang, sowie offene Sport- und Bewegungsflächen (z. B. Calisthenics-Anlagen, Skatingflächen)
- bessere Nutzung der vorhandenen Bühnen am Maschsee (Maschseequelle, Löwenbastion) sowie zusätzliche – auch kostenfreie – kleine Open-Air-Bühnen und Flächen für Jugend- und Stadtteilkultur
- verkehrsberuhigte Konzepte rund um den Maschsee, insbesondere an Wochenenden und bei Großveranstaltungen (z. B. Maschseefest), mit temporären Sperrungen, reduzierten Geschwindigkeiten und Vorrang für Fuß- und Radverkehr
- verbesserte Sauberkeit durch größere Müllbehälter, häufigere Leerungen und zusätzliche Reinigungsteams, insbesondere an Wochenenden
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mehr öffentliche Toiletten und Trinkwasserstellen durch barrierefreie Toilettenanlagen und zusätzliche Trinkbrunnen entlang der Hauptwege
eine stärkere und verlässliche Anbindung an den ÖPNV – auch in den Abendstunden, in enger Abstimmung mit der Region Hannover
- einfachere und sichere Querungsmöglichkeiten zwischen Nordufer, Maschpark und dem Sprengel Museum Hannover, insbesondere auf Höhe Altenbekener Damm sowie an der Waldorfschule
- ein tragfähiges Verkehrskonzept im Zuge möglicher Veränderungen (z. B. Culemannstraße), das Schleichverkehre verhindert, die angrenzenden Wohnquartiere – insbesondere rund um die Hildesheimer Straße – schützt und gleichzeitig den ÖPNV stärkt
- ökologische Aufwertung des Umfelds durch zusätzliche Bäume, klimaresistente Bepflanzung, naturnahe Uferbereiche und eine Stärkung der Biodiversität
- neue und nachhaltige Möglichkeiten für Naherholung an den Ricklinger Kiesteichen als Ausgleich für Eingriffe durch den Ausbau des Südschnellwegs, inklusive zusätzlicher Bäume und Schattenflächen sowie einer naturnahen Aufwertung der Leineaue bei gleichzeitigem Erhalt der Bademöglichkeiten
Für uns gilt: Öffentliche Räume sind keine Luxusorte. Sie müssen allen Menschen offenstehen – kostenlos, zugänglich und vielfältig nutzbar. Sie sind Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Gesundheit und Lebensqualität.
Deshalb entwickeln wir den Maschsee gemeinsam mit Bürger:innen, Vereinen, Anlieger:innen und lokalen Initiativen weiter. Hierzu richten wir einen Maschsee-Beirat ein, der die kontinuierliche Beteiligung sicherstellt und die Umsetzung begleitet.
Der „Maschsee von morgen“ steht für ein Hannover, das zusammenhält: lebendig, gerecht und offen für alle.
Weiterentwicklung des Museums-Areals mit der gerechten Entwicklung der Culemannstraße. Dazu an belebten Orte Kulturbänke, Sportplätze- und Courts für Öffentliche Plätze und kulturelle Angebote aufwerten; Sicherung der Kinder‑ und Jugendbibliotheken als Bildungs‑ und Begegnungsorte
- Stärkung von Bibliotheken als offene Treffpunkte (Open Library).
- Einrichtung eines Beirats für Straßennamen und aktive Aufarbeitung historischer Bezüge.
- Entwicklung konsumfreier Begegnungsräume.
- Prüfung von Konzepten wie Flussbaden an der Leine.
Auszug aus Move.Hannover:
MASCHSEE ALS SPORT- UND ERHOLUNGSRAUM ENTWICKELN
Der Maschsee ist eines unserer Wahrzeichen. Aber er bleibt hinter seinen Möglichkeiten. Sport, Freizeit und Erholung sollen dort nebeneinander Platz finden. Sichtbar, sicher und attraktiv für alle, die laufen, skaten, trainieren oder einfach am Wasser Zeit verbringen wollen.
- Smarte Beleuchtung rund um den See
- Lauf- und Inline-Skate-Strecke wird sichtbar markiert – am Boden und über Schilder
- Move.Spot mit Calisthenics-Anlage
- Fitnesspunkte entlang des Nordufers
- Laufstrecke mit sechs Messstationen nach dem Vorbild von Alsterrunning
- Bewegungsraum Maschsee zusammen mit den Ricklinger Kiesteichen denken, längere Strecken ausschildern, den Maschsee entlasten