Der Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe hat am heutigen Donnerstag, den 21. Mai 2026 „Move.Hannover“ vorgestellt. Ziel ist es, Sport, Bewegung, Gemeinschaft und Gesundheit künftig als zentralen Bestandteil moderner Stadtpolitik zu denken. In allen Stadtteilen und für alle Generationen. 

„Sport ist kein Beiwerk. Sport entscheidet mit darüber, wie gesund, wie lebendig und wie verbunden eine Stadt ist“, erklärt von der Ohe. „Auf dem Bolzplatz beginnt Integration. Im Verein entstehen Freundschaften fürs Leben. Genau deshalb muss Sport in Hannover die Priorität bekommen, die er verdient.“ Kern des Konzepts ist die Idee einer „Stadt in Bewegung“: Bewegung soll nicht nur an wenigen Orten wie dem Maschsee oder in der Innenstadt stattfinden, sondern in allen Stadtteilen sichtbar und erreichbar werden. Vor jeder Haustür und für jede Generation. 

„Ich will, dass Hannover Sport groß macht. Nicht als Randthema irgendwo im Verwaltungsapparat, sondern als zentrales Projekt für die Entwicklung unserer Stadt“, so von der Ohe weiter. „Wer über Gesundheit, soziale Teilhabe, Integration oder Lebensqualität spricht, muss auch über Sport sprechen.“ 

Move.Hannover soll direkt im Oberbürgermeisterbüro koordiniert werden. Vorgesehen sind eine zentrale Koordinierungsstelle sowie ein ressortübergreifender Move-Koordinator, der Themen aus Stadtplanung, Schule, Jugend, Soziales, Mobilität und Sport zusammenführt. 

Ein zentraler Bestandteil des Konzepts sind sogenannte „Move.Spots“: Frei zugängliche Bewegungs- und Begegnungsorte in allen 51 Stadtteilen. Geplant sind unter anderem Basketball- und Volleyballflächen, Tischtennisplatten, Trampoline, Skate- und Calisthenics-Anlagen sowie überdachte Außensportflächen. Besonders Stadtteile mit sozialen Herausforderungen sollen priorisiert werden. 

„Sport darf nicht davon abhängen, in welchem Stadtteil man lebt oder ob sich die Familie einen Vereinsbeitrag leisten kann“, erklärt von der Ohe. „Bewegung muss sichtbar, niedrigschwellig und kostenlos erreichbar sein.“ 

Gleichzeitig setzt das Konzept stark auf die Zusammenarbeit mit den hannoverschen Sportvereinen. Diese bezeichnet von der Ohe als „Herzkammer des Sports“. „Die Vereine leisten jeden Tag Unglaubliches. Oft ehrenamtlich und viel zu häufig unter schwierigen Bedingungen. Diese Arbeit verdient nicht nur Applaus, sondern echte Unterstützung auf Augenhöhe“, sagt von der Ohe. „Ehrenamt braucht die Begleitung durchs Hauptamt. Genau deshalb wollen wir Vereine stärker organisatorisch unterstützen und Strukturen modernisieren.“ 

Geplant sind unter anderem die Förderung hauptamtlicher Vereinsmanagerinnen und Vereinsmanager, digitale Vernetzungsplattformen für Vereine, Mentoringprogramme für junges Ehrenamt sowie eine stärkere Unterstützung des Stadtsportbundes. 

Auch bei der Sportinfrastruktur kündigt von der Ohe einen deutlichen Kurswechsel an. Das Konzept sieht mindestens 50 Millionen Euro zusätzlich für die Modernisierung von Sportanlagen, die von Vereinen genutzt werden, in den kommenden zehn Jahren vor.

„Zu viele Hallen, Umkleiden und Sportanlagen sind in einem Zustand, der den Vereinen und den Menschen in dieser Stadt nicht gerecht wird“, so von der Ohe. „Wenn Hannover wächst, müssen auch die Möglichkeiten für Sport und Bewegung wachsen.“ 

Darüber hinaus plant von der Ohe eine digitale Sportstadtkarte für ganz Hannover. Sie soll erstmals sämtliche Sportangebote, Hallen, Vereinsangebote, Laufstrecken und barrierearmen Angebote zentral sichtbar machen. „Heute suchen Menschen oft viel zu lange nach dem passenden Angebot. Das ist nicht mehr zeitgemäß“, erklärt von der Ohe. „Die digitale Sportstadtkarte macht alle Angebote sichtbar – einfach, transparent und für alle nutzbar.“ 

Auch der Spitzen- und Leistungssport soll stärker unterstützt werden. Das Konzept sieht unter anderem bessere Bedingungen für den Eissport, die Modernisierung leistungsfähiger Sportstätten sowie die gezielte Bewerbung Hannovers für nationale und internationale Sportveranstaltungen vor. Ein Leuchtturm für die Sport und Bewegung soll rund um den Maschsee entstehen. 

„Hannover ist Sportstadt. Aber wir schöpfen unser Potenzial längst nicht aus“, sagt von der Ohe. „Move.Hannover ist der Anspruch, diese Stadt gemeinsam in Bewegung zu bringen. Mit Vereinen auf Augenhöhe, mit modernen Sportstätten und mit Bewegung in jedem Quartier.“


Sport bewegt Hannover. Move.Hannover.

Stadtentwicklung durch Sport. In jedem Stadtteil, für alle Generationen.

Axel von der Ohe, Oberbürgermeisterkandidat der SPD Hannover

Sport ist kein Beiwerk

Hannover ist eine Stadt mit großer sportlicher Tradition. 346 Vereine, unzählige Sportinitiativen, 9 Landesleistungszentren, der Olympiastützpunkt Niedersachsen, eine Messehalle voller Sportgeschichte. Hier ist Sport zuhause. Und trotzdem spüren viele: Sport findet zu oft an wenigen Orten statt. In der Innenstadt, in der Eilenriede, am Maschsee. Wer in einem anderen Stadtteil wohnt, fragt sich, wo eigentlich der Bolzplatz für die Kinder ist. Oder die Halle für den Verein. Oder der Platz für die Laufrunde nach Feierabend.

Sport ist mehr als Freizeit. Sport ist Gesundheit, Integration, Inklusion, Zusammenhalt – generationenübergreifend. Auf dem Bolzplatz beginnt Integration. Im Verein entstehen Freundschaften, die ein Leben lang halten. In der Sporthalle treffen sich Menschen, die sich sonst nie begegnen würden. Genau das brauchen wir heute mehr denn je.

Deshalb mache ich Sport zur Aufgabe für die ganze Stadt. zum zentralen Schwerpunkt. Nicht als Randthema, sondern als Stadtentwicklungsprojekt. Move.Hannover bringt Bewegung in jeden Stadtteil. Für jedes Kind, für jede Generation, in Vereinen, Kitas, Schulen und im öffentlichen Raum.

Eine Stadt in Bewegung. Ressortübergreifend gedacht.

Bewegung lässt sich nicht in einem Fachbereich allein organisieren. Sie betrifft Sport und Schule, Stadtplanung und Soziales, Jugend und Familie, Senioren und Gleichstellung, Mobilität und Bau. Wer Move.Hannover ernst meint, muss diese Bereiche an einer Stelle zusammenführen.

Der Vereinssport bleibt dabei die Herzkammer. Ohne ihn geht es nicht. Und ohne ihn soll es auch nicht gehen. Wir ergänzen seine Arbeit dort, wo heute Lücken sind: in den Quartieren, im öffentlichen Raum, in der Schule, im Alltag der Menschen. Hannover darf nicht nur Eventstadt für Sport sein. Sport gehört in den Mittelpunkt des Alltags aller Hannoveranerinnen und Hannoveraner.

Was ich konkret anpacke

1. Führung aus dem Rathaus. Move.Hannover als OB-Projekt Priorität.

Move.Hannover wird kein Anhängsel in einem Fachbereich, sondern Leitprojekt der Stadtentwicklung. Damit das gelingt, braucht es klare Zuständigkeit und politisches Gewicht im Rathaus.

  • Zentrale Koordinierungsstelle Move.Hannover direkt im OB-Büro
  • Dezernatsübergreifender Move-Koordinator mit Entscheidungsbefugnis bei Konflikten zwischen Fachbereichen
  • Verbindliche Move.Hannover-Prüfung für neue Stadtentwicklungs-, Verkehrs- und Quartiersprojekte
  • Klare politische Zielmarken für Bewegung, Teilhabe, Gesundheit und Lebensqualität
  • Regelmäßiger Austausch der Vereinsspitzen mit der Verwaltungsspitze – die Expertise der Vereine fließt in jede Planung ein

2. Move.Spot in jedem Stadtteil – Sport vor jeder Haustür

Wer Bewegung in den Alltag bringen will, muss sie sichtbar machen. Im Quartier, vor der Haustür, ohne Barrieren und ohne lange Wege. Der Weißekreuzplatz mit seinen Trampolinen und Tischtennisplatten zeigt: So entstehen aus toten Flächen wieder Treffpunkte. Das gehört in jeden Stadtteil.

  • Ein Move.Spot in jedem Stadtteil. Mit Priorität in sozialen Brennpunkten, wo Integration und Zusammenhalt auf dem Bolzplatz oder dem Open-Court beginnen
  • Vielfalt der Angebote: Tischtennis, Basketball, Trampoline, Fitnessparcours, Skateanlagen, Calisthenics, Bouleanlagen, Volleyball – für jung & alt, für Menschen mit und ohne Behinderung
  • Überdachte Außensportflächen für witterungsunabhängige Nutzung
  • Niedrigschwellige und kostenlose Angebote durch Sportvereine direkt auf den Move.Spots als Brücke zum Vereinssport
  • Aufnahme der Move.Spots in die digitale Sportstadtkarte
  • Move.Spots sowie Bolz- und Basketballplätze raus aus der Spielplatz-Satzung, damit auch Volljährige sie nutzen dürfen
  • Schulhöfe und Schulsportplätze außerhalb der Schulzeiten für alle öffnen
  • Statt Angsträumen sollen Sportflächen Bewegungs- und Begegnungsräume werden – sicher, beleuchtet, einladend
  • Errichtung eines Pilot-Quartiers als Modell für eine bewegungsorientierte Stadtteilentwicklung

3. Vereinssport stärken – die Herzkammer in Form bringen

Die 346 Sportvereine in Hannover sind das Fundament. Von der Trendsportart über den klassischen Mehrspartenverein mit über 100-jähriger Tradition bis zum hannoverschen Schützenwesen: Sie alle leben Gemeinschaft, Solidarität und Engagement, ehrenamtlich, jeden Tag. Diese Arbeit verdient mehr als Applaus. Sie verdient verlässliche Unterstützung. Hamburgs Vereine wachsen durch Active City Hamburg um fast fünf Prozent pro Jahr, in Hannover nur um 2,55 Prozent. Da geht mehr.

  • Mitgliederwachstum von mindestens vier Prozent pro Jahr als klares Ziel. Auch durch Ansprache neuer Zielgruppen und besonders familiengeeigneter Angebote, bei denen Eltern und Kinder gleichzeitig Sportangebote wahrnehmen können
  • Gemeinsam mit dem Stadtsportbund: Unterstützung für Vorstände, um den Vereinssport für alle weiterzuentwickeln und den Frauenanteil in Vorständen und Vereinen zu erhöhen. Unser Ziel ist die gleichberechtigte Vertretung in Präsidien und Vorständen
  • Frauenanteil im Sport von heute 38 Prozent perspektivisch auf 50 Prozent erhöhen
  • Förderung hauptamtlicher Vereinsmanagerinnen und Vereinsmanager für Vereine ab 1.000 Mitgliedern
  • Finanzielle Stärkung des Stadtsportbunds zur Förderung von Kooperationen und Fusionen
  • Vereinsheime öffnen für Kooperationen mit Kultur, Kleingartenvereinen und Stadtteilinitiativen
  • Plattform für Übungsleiter-Tausch und Vereinsvernetzung – wer braucht gerade was?
  • Ehrenamt-Mentoring: junge Menschen mit erfahrenen Ehrenamtlichen zusammenbringen
  • Interaktive Stadtkarte mit allen Vergünstigungen der Ehrenamtskarte, Angebot stetig erweitern

4. Sportinfrastruktur modernisieren – Schluss mit dem Sanierungsstau

Sport braucht Raum. Wir haben Hallen und Plätze, aber zu viele sind in die Jahre gekommen. Umkleidekabinen, Sanitärräume, Außenanlagen: Da wartet Arbeit. Wenn Hannover wächst, müssen auch die Möglichkeiten für Sport und Bewegung wachsen – indoor wie outdoor.

  • Modernisierungsoffensive: Der Sanierungsstau bei vereinseigenen Anlagen und Anlagen mit langfristigen Nutzungsrechten wird Schritt für Schritt aufgelöst. Mindestens 50 Millionen Euro zusätzlich in den kommenden 10 Jahren. Und zusätzlich: Klarer Fahrplan für die Sanierung von Hannovers Schwimmbädern
  • Netto-Sportfläche wächst gleichmäßig mit der Bevölkerungsentwicklung – indoor wie outdoor
  • Umfassende Bestandsaufnahme aller Außenanlagen, Umkleidekabinen und Sanitärräume
  • Flächen langfristig reservieren, damit beim Bedarf für eine neue Halle auch ein Standort bereitsteht
  • Vereine sollen selbst bauen können: Mit städtischer Förderung und an Vereinsbedürfnisse angepassten Baustandards. Das ist günstiger, schneller und passgenauer
  • Sportanlagen aus der Baumschutzsatzung herausnehmen, damit Sanierungen nicht an einer Eiche scheitern
  • Sportbedarfe werden bei jedem neuen Wohnquartier konsequent mitgeplant. Ein erstes Modellquartier legen wir in Abstimmung mit dem Rat direkt im Jahr 2027 fest.
  • Kunstrasenplatz-Programm beschleunigen: ab 2027 zwei Kunstrasenplätze pro Jahr. Vereine in Überschwemmungsgebieten werden nicht mehr pauschal ausgeschlossen

5. Hallen besser nutzen – digital, flexibel, kostenfrei für Vereine

Wir haben in Hannover bereits viele Sportflächen. Wenn wir sie besser, länger und einfacher nutzbar machen, gewinnen wir Kapazität, ohne einen einzigen Stein zu verbauen. Das ist klug und schnell umsetzbar.

  • Sportvereine sollen die Schulsport-Infrastruktur – Hallen und Außenanlagen – schrittweise kostenfrei nutzen können
  • Hallenöffnungszeiten überall bis 24 Uhr ausdehnen, zusätzlich morgens vor dem Schulunterricht öffnen
  • Digitales Buchungssystem für Hallen und Bäder – effizient und flexibel
  • Digitale Schließanlagen in Sporthallen, verbunden mit dem Buchungssystem. Transponder für Vereine ermöglichen spontane Buchungen ohne Hausmeister-Termin
  • Projekt „Öffentliche Nutzung von Vereinssportanlagen“ ausweiten. Beachfelder, Petanque-Anlagen und Laufbahnen auch für Nicht-Mitglieder, als Brücke zum Vereinssport

6. Digitale Sportstadtkarte – ein Klick zum nächsten Angebot

Wer Sport treiben will, sucht heute zu lange. Welche Halle ist noch frei? Wo befindet sich ein barrierearmes Angebot? Welche Laufstrecken sind beleuchtet? Das gehört in eine App – einfach, vollständig, aktuell.

  • Vollständige digitale Sportstadtkarte mit allen Sportanlagen und Angeboten in Hannover
  • Digitaler Zwilling mit Daten zu Zustand, Ausstattung und Barrierefreiheit, verknüpft mit den Belegungsplänen
  • Bürgerinnen und Bürger finden wohnortnahe Angebote und Vereine finden geeignete Hallen
  • Übersicht aller Angebote für Menschen mit Behinderung, damit der Zugang zu Vereinssport einfacher wird
  • Lauf- und Radkarten für das ganze Stadtgebiet, mit Streckenlängen und Beleuchtungshinweisen
  • Move.Spots als Teil der Karte – sichtbar für alle

7. Hannover generationsübergreifend in Bewegung bringen – von der Kita bis ins Alter

Wer als Kind Bewegung lernt, behält sie ein Leben lang. Wer sie nicht lernt, zahlt einen hohen gesundheitlichen Preis. Deshalb beginnt Move.Hannover bei den Kleinsten. In der Kita, in der Grundschule, im Ganztag. Und im Alter geht Move weiter.

  • Im Ganztag gilt: Gleiche Arbeit verdient gleiche Anerkennung. Alle Partner, die sich im Ganztag engagieren, erhalten das gleiche Honorar von 35 Euro pro Stunde
  • Bewegungs-Gesamtkonzept für alle städtischen Kitas, das Motorik, Koordination und Körpergefühl fördert, mit festen Bewegungszeiten und Angeboten drinnen wie draußen. Ziel ist die Erhöhung der Anzahl der vom Land ausgezeichneten Bewegungskitas
  • Feste Kooperationen zwischen Schulen, Kitas und Sportvereinen inner- und außerhalb des Ganztags
  • Fahrradoffensive analog zur erfolgreichen Schwimmoffensive der Region: Jedes Kind soll in der Grundschule Fahrradfahren lernen
  • Erhebung von Bewegungsdefiziten bei Kindern als Grundlage für gezielte Förderung
  • Mit einem Aktionsplan „Inklusion und Sport“ wird die Weiterentwicklung des Sports von Menschen mit Behinderungen vorangetrieben
  • Erweiterung des Bewegungsangebots für Ältere durch zielgruppengerechte und wohnortnahe Angebote
  • Verstärkte Förderung von Bewegung am Arbeitsplatz und Sensibilisierung der Unternehmen, sich der Gesundheit ihrer Beschäftigten anzunehmen. Ausbau von Kooperationen für Betriebssport
  • Ausbau von Angeboten bei denen Eltern und Kinder gleichzeitig Sportangebote wahrnehmen können

8. Spitzensport in Hannover – Top-Bedingungen für Top-Leistung

Hannover ist Standort zahlreicher Bundes- und Landesstützpunkte sowie des Olympiastützpunkts Niedersachsen. Diese Stärke ist nicht selbstverständlich. Sie ist Ergebnis langjähriger Arbeit, und sie muss gehalten werden. Ob Bundesliga-Fußball, -Handball oder -Basketball, ob Wasserball-Champions League, Drittliga-Handball und -Eishockey oder Regionalliga-Volleyball: Leistungssport muss in Hannover zu Top-Bedingungen möglich sein.

  • Neue oder grundlegend sanierte Eishalle in Kleefeld für die Indians und den ECH. Gemeinsam mit dem Land prüfen wir die Errichtung eines Landesstützpunkts Eishockey
  • Hannover braucht ein Stadion, das nationale und internationale Spiele mehrerer Sportarten austragen kann. Beekestadion und Arminia-Stadion sind dafür heute nicht mehr in ausreichendem Zustand. Wir entscheiden konkret, welches wir ertüchtigen
  • Wiederkehrende Großveranstaltungen wie ADAC-Marathon, Halbmarathon und Triathlon stärken und weiterentwickeln
  • Auch die kleineren Volksläufe und Meisterschaften von Randsportarten, die dezentral und ehrenamtlich in den Stadtteilen stattfinden, werden weiter gestärkt
  • Hannover als Austragungsort für Welt- und Europameisterschaften. Nicht nur im Fußball, sondern auch in Handball, Rugby oder American Football

9. Maschsee als Sport- und Erholungsraum entwickeln

Der Maschsee ist eines unserer Wahrzeichen. Aber er bleibt hinter seinen Möglichkeiten. Sport, Freizeit und Erholung sollen dort nebeneinander Platz finden. Sichtbar, sicher und attraktiv für alle, die laufen, skaten, trainieren oder einfach am Wasser Zeit verbringen wollen.

  • Smarte Beleuchtung rund um den See
  • Lauf- und Inline-Skate-Strecke wird sichtbar markiert – am Boden und über Schilder
  • Move.Spot mit Calisthenics-Anlage am Westufer
  • Fitnesspunkte entlang des Nordufers
  • Laufstrecke mit sechs Messstationen nach dem Vorbild von Alsterrunning
  • Bewegungsraum Maschsee zusammen mit den Ricklinger Kiesteichen denken, längere Strecken ausschildern, den Maschsee entlasten

10. Sport nachhaltig und mit klarer Messlatte

Bewegung soll für alle möglich sein. Und Sportstätten sollen Vorbild für nachhaltige Infrastruktur werden. Damit wir wissen, ob unsere Politik wirkt, brauchen wir eine ehrliche Bestandsaufnahme und klare Zahlen. Nicht als Selbstzweck, sondern als Steuerungsinstrument.

  • Photovoltaik auf Hallendächern, Regenwassernutzung, energieeffiziente Flutlichtanlagen
  • Wissenschaftliche Begleitung von Move.Hannover mit regelmäßigem Bewegungsbericht und Bewegungsindex für jeden Stadtteil
  • Sozialraumanalyse Sportversorgung als Planungsgrundlage
  • Dashboard mit Hallenauslastung, Vereinsentwicklung, Schwimmfähigkeit, Frauenanteil, Ehrenamt und Bewegungsflächen pro Einwohner
  • Klare Zielmarken, an denen wir uns messen lassen: Vereinswachstum 4 Prozent jährlich, Frauenanteil im Sport 50 Prozent, ein Move.Spot pro Stadtteil, 60 Prozent der Kinder unter 18 im Sportverein

Mein Anspruch

Ich will, dass Hannover eine Stadt in Bewegung wird. Nicht nur im Stadion, nicht nur in der Eilenriede, nicht nur am Maschsee. Sondern in jedem Stadtteil. Vor jeder Haustür. Für jedes Kind, jede Familie, jede Generation.

Sport ist nicht alles. Aber Sport ist mehr, als man denkt. Er ist Gesundheit, Integration, Zusammenhalt und Lebensqualität in einer Stadt, die zusammenhalten will. Move.Hannover ist das Versprechen, dass wir diese Stadt gemeinsam in Bewegung bringen. Mit klarer Führung, mit Vereinen auf Augenhöhe, mit Bewegungsräumen in jedem Viertel. Das ist mein Anspruch.